Rückbuchung
Bei einer Rückbuchung holt sich der Käufer eine bereits geleistete Zahlung über seine Bank, seinen Kartenanbieter oder seinen Zahlungsdienst zurück, ohne dass der Händler erstattet hat. Je nach Zahlart gibt es verschiedene Formen:
- Chargeback: Der Karteninhaber widerspricht einer Kartenzahlung bei seiner Bank. Es entsteht ein Zahlungsstreit, in dem der Händler Stellung nehmen kann.
- Rücklastschrift: Eine SEPA-Lastschrift wird zurückgegeben, etwa mangels Deckung oder weil der Kontoinhaber widerspricht.
- PayPal-Rückbuchung: PayPal bucht eine Zahlung zurück, zum Beispiel nach einem Käuferschutzfall.
Für Händler sind Rückbuchungen teurer als eine Erstattung: Banken und Zahlungsdienstleister berechnen dafür häufig Gebühren. Wer eine Abbuchung nicht erkennt, fragt deshalb am besten zuerst beim Händler nach.
Bei Kleverkart
- Käufer: Mit der Rückbuchung endet der Zugang zum Produkt, Download-Links liefern keine Dateien mehr aus. Bei einer zurückgegebenen Lastschrift kann der Zugang bis zum Ausgleich gesperrt werden. Bei Fragen zu einer Abbuchung hilft der Support, siehe Abbuchung von Kleverkart.
- Anbieter: Der Anbieteranteil an dieser Zahlung entfällt. Nur bei einem Zahlungsstreit fällt zusätzlich eine Rückbuchungsgebühr an; Rücklastschriften und PayPal-Rückbuchungen lösen keine Gebühr aus. Die Höhe steht unter Gebühren.
- Partner: Die Provision für diese Zahlung entfällt. War sie bereits ausgezahlt, wird sie mit der nächsten Auszahlung verrechnet.